Neuigkeiten Archiv

9. April 2015

Es ist Zeit für eine Wiedergeburt meiner Buchkritiken Seiten! Die letzten Jahre war ich hauptsächlich auf Goodreads aktiv und habe meine Reviews ausschließlich dort gepostet. Das werde ich weiterhin tun, allerdings habe ich mir vorgenommen, in Zukunft auch deutschsprachige Kritiken zu verfassen und sie hier zu veröffentlichen.

Woher der Sinneswandel? Mir gefällt es, dass ich meine Seiten so gestalten kann wie ich will. Das gibt mir den nötigen Raum um sowohl in die Breite als auch in die Tiefe zu gehen. Solche Beiträge sind auf Goodreads in der Regel eher störend. Nichts ist schlimmer als die mit vielen Videos und Gimmicks aufgeppten Kritiken, bei denen man sich die Fakten mühsam heraussuchen muss.

Ich plane 1-2 Beiträge pro Monat zu verfassen. Stay tuned!


23. März 2009

Es ist wieder Hugo Zeit. Man schaut zurück auf das, was das vergangene Jahr gebracht und was man verpasst hat. Der Hugo ist soetwas wie der Publikumspreis und spiegelt den Beliebtheitsgrad von Geschichten und Romanen wieder. Glücklicherweise geht die Auswahl häufig (wenn auch nicht immer) Hand in Hand mit der Qualität.

Wie schon die beiden letzten Jahre werde ich versuchen, ein paar von den Nominierten zu lesen, insbesondere bei den Kurzgeschichten. Wenn ich ehrlich bin muss ich gestehen, dass mein Vorhaben bisher nie richtig geglückt ist. Obwohl viele Beiträge online zu finden waren, habe ich nur einen Bruchteil gelesen. Dieses Jahr wird es hoffentlich anders, ich habe ausreichend Zeit reserviert und werde mein bestes tun.

Wie erwartet hat es Anathem in die letzte Runde geschafft. An diesen dicken Brocken werde ich mich irgendwann später mal versuchen, aber nicht dieses Jahr. The Graveyard Book klingt ebenfalls recht interessant und hat sehr gute Kritiken bekommen. Nachdem mir Coraline bereits sehr gut gefallen hat, kommt das Buch in meine engere Wahl. Bei Little Brother weiß ich noch nicht so genau, ob ich es lesen werde. Der Inhalt klingt nicht schlecht, aber bis jetzt konnte ich mich noch nicht durchringen, irgendetwas von Cory Doctorow zu lesen. Die anderen beiden Kandidaten werde ich definitiv auslassen.

Die Novellen scheinen sehr starke Vertreter zu haben, insbesondere wenn man bedenkt dass es die sehr starke Geschichte Pump Six nicht geschaffft hat. Dafür ist Paolo mit The Gambler bei den Noveletten vertreten. Ich hoffe dass die Magazine die Tradition der letzten Jahre fortsetzen und die für Awards nominierten Beiträge online zur Verfügung stellen.

Gefallen hat mir folgender Blogbeitrag von Abigail Nussbaum, in dem er seinen eigenen Hugo Ballot vorstellt mit einigen Stories, die es nicht ins Finale geschafft haben. In einem Update kann er seine Entäuschung über die Mittelmäßigkeit nur schwer verbergen, aber ich denke dass das ein Problem mit allen Awards ist. Seine Nominierungen haben durchaus etwas für sich und ich werde versuchen, sie ebenfalls zu lesen.


20. Februar 2009

Mein neuer E-Book Reader führt momentan zu einem Boost beim Lesen insbesondere von Kurzgeschichten. Ich habe mich ein wenig umgeschaut welche Stories man unbedingt gelesen haben sollte und werde sie mir nach und nach vornehmen, solange sie elektronisch verfügbar sind. Neben den Hugo oder Nebula Award Gewinnern gibt es interessante All-Time Polls (z.B. von Locus). Da fehlen zwar die letzten 10 Jahre, aber in denen habe ich mich selber auf den neuesten Stand gehalten.

Bald ist wieder Hugo Zeit, die Nominierungen werden in Kürze bekanntgegeben. Anathem von Neal Stephenson wird mit Sicherheit dabei sein, allerdings ist das ein 960 Seiten Brocken. Interessanter ist Incandescence von Greg Egan (als eBook hier erhältlich) mit geteilten Meinungen bei den Lesern. Ich bin gespannt, welche weiteren Bücher es schaffen werden!

Wie jedes Jahr werde ich mir auch diesmal vornehmen, die Nominierungen bei den Kurzgeschichten zu lesen. Einige Vorschläge gibt es bereits, u.a. Pump Six von Paolo Bacigalupi oder Truth von Robert Reed. Das sieht nach einem interessanten Lesejahr aus.


16. Februar 2009

Seit Wochenende bin ich stolzer Besitzer eines E-Book Readers. Die Preise sind vor kurzem noch einmal stark gefallen auf 280 Dollar (+ Versand), so dass die Entscheidung relativ leicht viel. Nach den ersten Stunden kann ich bereits sagen, dass das Gerät genial ist! So macht es noch viel mehr Spaß, elektronische Bücher zu lesen, und ich werde meine Leselisten (ähem) endlich abarbeiten, insbesondere was die Klassiker betrifft.


02. Februar 2009

Das Jahr fängt gut an. 2 kleinere Bücher wurden durchgelesen (Muse of Fire, Escape from Hell) und ein größeres ebenfalls beendet (Sharp Teeth). Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, verstärkt meinen Stapel mit ungelesenen Büchern zu verkleinern. Da gibt es viele tolle Bücher, die ich endlich mal anfangen sollte. Zur Zeit macht einen das Wetter allerdings richtig fertig. Nach 1-2 Stunden fallen mir die Augen zu, egal wie spannend es gerade ist. Das wird im Frühjahr alles besser...


12. Januar 2009

Nach längerer Zeit bin ich wieder bereit zu einem Lebenszeichen. An der Lesefront hat sich relativ wenig getan, mein neues/altes Hobby Schach hat mich in den letzten Monaten enorm gefesselt so dass ich bewusst für eine Weile auf das Lesen verzichtet habe. Das wird sich im neuen Jahr ändern, es sind bereits einige neue Bücher eingetrudelt (ähem, gibt es nicht bereits einen großen Stapel?) so dass einem aufregenden Beginn nichts mehr im Wege steht.

In Kürze werde ich in das Zeitalter der elektronischen Lesegeräte à la Amazon Kindle einsteigen. So praktisch eBooks auch sind, auf einem PocketPC ist das Lesen auf Dauer zu ermüdend. Spezielle Geräte haben einen größeren Bildschirm (ca. Taschenbuchgröße) und brauchen wenig Strom - eine perfekte Kombination. Mittlerweile gibt es einige interessante Geräte und ich liebäugle derzeit mit einem BeBook, obwohl das Bookeen Cybook ebenfalls nicht schlecht ist. Mal sehen was es dann tatsächlich wird.

Wer des englischen mächtig ist, kann sich meine Neuerwerbungen und Bewertungen bei Goodreads ansehen (ein social network für Leseratten).


04. Juli 2008

Im Internet bin ich auf eine Seite getoßen, auf der sich ein Blogger verschiedene Lese Herausforderungen gesetzt hat, z.B. 10 SF Bücher zu lesen, 10 Klassiker, alle Bücher einer Serie etc. Ich finde es recht interessant, wie sich ein Leser selbst motivieren kann. Die klassische Variante sind Leserunden, in denen man mit Gleichgesinnten ein Buch liest und darüber diskutiert. Früher war ich sehr aktiv, aber in den letzten Jahren fehlte mir der Ansporn. Nichts ist deprimierender, als wenn man sich selbst unter Druck setzt ein Buch zu lesen und es dann, aus welchen Gründen auch immer, nicht schafft. An der Auswahl liegt es in der Regel gar nicht (diesen Monat könnte man z.B. bei Cormacks The Road mitlesen oder Blutmusik von Greg Bear). Zur Zeit schaffe ich einfach nicht die Geschwindigkeit, um ein Buch zügig durchzulesen. In einer Woche lese ich vielleicht nur an 2-3 Abenden und bin nach 50-80 Seiten zu schläfrig und muss das Buch zur Seite lesen. Das bedeutet dass ich locker 2 Wochen beschäftigt bin, wenn nicht sogar länger. Ganz davon abgesehen konkurrieren die Bücher des Lesezirkels mit meinem eigenen Stapel ungelesener Bücher (z.B. Story Sammlungen von Sturgeon oder einigen Neuerwerbungen von Gene Wolfe).

Momentan habe ich beschlossen, vorerst keine langen Bücher mehr auf englisch zu lesen sondern lieber zur deutschen Ausgabe zu greifen. Die Motivation lässt zu stark nach, wenn man nach 3 oder 4 Wochen immer noch am selben Buch liest. Die dicken Wälzer sind das richtige für die Urlaubszeit, ich liebäugele bereits mit Terror von Dan Simmons (leider nur als Hardcover erhältlich, 2009 dann broschiert). In der Warteschleife sind derzeit z.B. Firestar von Michael Flynn (ein wirklich gutes Buch, aber ich brauche wieder einen Kick um es zu Ende zu lesen), Cryptonomicon von Neal Stephenson (schleppt sich stellenweise sehr zäh dahin) oder Atlas Shrugged von Ayn Rand (interessant, aber sehr dick). Vielleicht kommt daher meine Vorliebe für Kurzgeschichten - sie haben genau die richtige Länge für die Abende in der Woche und kommen ohne viel Geschwafel zur Sache.

Was kann man sonst machen, um sich zu motivieren? Die Antwort ist einfacher als gedacht: Listen. Ich habe hübsche Top 100 Listen gefunden und schaue mich bei den Hugo und Nebula Gewinner um. Damit bleibt man auf dem laufenden und kann selbstbewusst von sich behaupten, die SF als Genre zu verstehen. Einige Klassiker sind zwar so gar nicht nach meinem Geschmack, aber ich hoffe, genügend Perlen zu finden. In diesem Sinne - frohes Lesen!


14. Mai 2008

Ich bin zurück aus dem ersten Urlaub dieses Jahr mit Sonne, Strand, Meer und Büchern. Bei der Gelegenheit habe ich es endlich geschafft, den letzten Teil von Gene Wolfes Book of the New Sun zu lesen. Die 4 Bücher sind wirklich herausragend, verlangen dem Leser aber einiges ab. Ich habe selten mehr als 30 Seiten am Stück geschafft.

Bei meiner Suche nach neuen, spannenden Autoren, bin ich auf die Werbung reingefallen und habe es mit einer Story Sammlung von Matthew Hughes versucht. Die Versprechungen waren großmundig, der Autor wird mit Jack Vance verglichen (den ich sehr schätze). Zwischen den beiden liegen allerdings Welten bzw. ganze Universen. Schade. Was mich wundert und ein wenig ärgert ist, dass es fast nur positive Besprechungen gibt, die meiner Meinung nach stark übertreiben, als ob jemand dem Autoren einen Gefallen tun möchte. Beim nächsten Mal passe ich besser auf.

Auf der eBooks Seite tut sich seit kurzem ebenfalls einiges. Verlage wie Random House oder Harper Collins fangen an, elektronische Ausgaben zu verkaufen. Die Preise liegen aber weit über dem, was die meisten Menschen zu zahlen bereit sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass 15 Dollar und mehr attraktiv sind. Ohne teilweise sehr starke Rabatte wird sich auf dem Markt wenig bewegen.


1. April 2008

Ich habe meine aktuellen Programmierungen (z.B. hier) komplett eingestellt und mehr Zeit und Spaß am Lesen. Da stellt sich glatt die Frage, auf wieviele Sachen man sich gleichzeitig konzentrieren kann bzw. soll. Programmieren macht eine Menge Spaß, fordert aber viel Aufmerksamkeit. Dabei bleiben andere Hobbies auf der Strecke, die ebenfalls Konzentration erfordern. Die Suche nach einem eleganten Mittelweg wird noch eine Weile andauern.

Eine kleine Auswertung der Bücher, die ich bewertet habe, zeigt, dass es nur wenig Fehlgriffe gab. Die meisten Bücher sind zumindest sehr lesenswert (5 Sterne) und es sind überraschend viele Bücher mit 6 Sternen dabei. Das spricht für die Qualität, wobei meine Auswahl nur der Krümel von der Spitze des Eisberges ist.

Ich lese derzeit einen alten Klassiker von Alfred E. van Vogt und stoße auf das gleiche Problem wie bei E.E. Smith. Es gibt viele kleinere, cliffhangerartige Abschnitte mit plötzlichen Wendungen (Bumm!) oder eher episodenhaft angelegten Abenteuern. In den 40ern war das vielleicht nötig um die Magazinleser bei der Stange zu halten. Aus heutiger Sicht macht es nicht mehr ganz soviel Spaß. Bei van Vogt kommt noch hinzu, dass allein der Hauptcharakter sorgfältig entwickelt wird. Die Idee ist dafür fantastisch (welche das ist, verrate ich im später im Review.).


31. Dezember 2007

(Noch) keine neuen Reviews, aber eine alte Liebe zu Theodore Sturgeon ist erwacht. Ich war kurz vor Weihnachten auf Shopping Tour und habe mir 5 weitere Bände der Complete Stories Reihe zugelegt, auf Grund des günstigen Dollar Kurses gleich als wundervolle Hardcover Ausgabe. Ted schreibt über Liebe in all ihren Facetten und trifft dabei den Nerv des Lesers. Keiner sollte sich seine Kurzgeschichten entgehen lassen, Reviews folgen in Kürze.

Im Internet bin ich auf Teds These Ask the next question (engl.) gestoßen. Ein interessantes Lebensmotto, das einem die Welt mit anderen Augen sehen lässt. Wieviele Leute nehmen etwas als gegeben hin, ohne die nächste Frage zu stellen. Wenn man dann seine eigenen Gründe hinterfragt, wieso man zu einem bestimmten Schluss gekommen ist, merkt man plötzlich, auf welch wackligen Beinen dieser steht.


20. August 2007

Das alte Fieber hat mich gepackt, ich bin wieder dabei. Die relativ lange Auszeit hatte nur teilweise mit Zeitmangel und Müdigkeit zu tun. Interessanter ist, dass die Bücher, die ich zu der Zeit am Wickel hatte, sehr langatmig waren. Wenn ein Buch zu lahm ist, greife ich einfach zu einem anderen. Wenn dieses aber auch nicht besser ist, quäle ich mich durch beide durch, was sehr lange dauern kann. Aus diesem Grund werde ich immer ein paar deutsche Bücher für nebenbei auf meinem Nachttisch haben müssen, um mich selbst zu belohnen. Das kann durchaus ein Klassiker sein wie momentan Bewohner der Milchstraße von Robert A. Heinlein.

Heute habe ich per Google eine interessante Entdeckung gemacht: meine Kritiken lassen sich nur schlecht finden. Eine Suche nach kritik neal asher listet meine Rezensionen nicht auf der ersten Seite, obwohl schon sehr früh die Treffer ins Allgemeine abgleiten. Wenn ich aber buchkritiken neal asher eingebe, stehe ich an erster Stelle. kritiken an Stelle von kritik liefert ebenfalls bessere Ergebnisse. Das bedeutet, dass die markanten Begriffe nicht ideal sind und ich zumindest kritik und review weit oben unterbringen oder die Html Keywords setzen muss. Ich hätte nicht gedacht, dass Google so kleinlich ist, werde meine Homepage aber entsprechend ändern.


18. August 2007

Nach längerer Abstinenz habe ich heute gleich 4 Rezensionen online gestellt. Bei zwei sehr aktiven Kleinkindern ist es gar nicht so leicht, seine privaten Hobbies unter einen Hut zu bringen. Mein letztes beendetes Buch ist zwar ein Klassiker, aber gar nicht so bekannt: Lest darkness fall von L. Sprague de Camp (Rezension folgt in Kürze).


01. März 2007

Was für ein Monat, der hartnäckige Grippevirus hat mich glattweg umgehauen. Dafür hatte ich genug Zeit, um gleich drei Bücher zu beenden. In Kürze gibt es Kritiken zu Hyperion, dem ersten Band der Harry Dresden Files und zum ersten Band der Lensmen.


01. Feb 2007

Eine neue Kritik ist online (Weltensturm). Ich habe das Buch bereits seit einer Weile durch, aber das schreiben der Kritik war nicht so leicht. Je mehr Zeit verging, umso schwerer wurde es, aber jetzt ist es geschafft.

Derzeit lese ich an zwei Büchern parallel. HYPERION ist zur Hälfte geschafft, erfordert aber Konzentration, die ich abends nicht immer habe. Nach einer Empfehlung eines Forum-Mitstreiters habe ich außerdem mit dem ersten Teil der HARRY DRESDEN Reihe angefangen und bin bereits in der Mitte. Das Buch ist nicht schlecht, man darf nur keinen Tiefgang erwarten. Die Kritiken folgen in Kürze.


21. Jan 2007

So kann es gehen. Da vergehen Monate ohne dass man ein Buch zu Ende liest, und jetzt sind es 3 inmerhalb von knapp 4 Wochen. Den größten Zeitfresser habe ich bereits ausgemacht: das Internet. Ich werde mir also vornehmen, nach 20 Uhr nicht mehr zu surfen, es sei denn der SF-Netzwerk Chat steht an. Mal sehen, wie lange das Vorhaben hält.

Momentan lese ich einen DER modernen Klassiker der SF: Hyperion. Im Original ist die sprachliche Gewalt einfach umwerfend. Ich hatte das Buch bereits vor über einem Jahr auf deutsch gelesen, konnte bzw. wollte mich damals aber nicht richtig darauf einlassen. In Kürze wird es ein Essay zu diesem Thema geben. Ein neutrales Lesen (im Sinne von unvoreingenommen) ist schon für Menschen schwer, die viel lesen müssen. Ohne literarischen Hintergrund und handwerkliche Grundlagen hängt es von der Stimmung und den Erwartungen ab, ob ein Buch begeistert oder nur als "unter ferner liefen" eingestuft wird. Bald mehr dazu.

Seite zuletzt geändert am 09.April 2015, um 13:12